„Von Sonnenschein bis Schneesturm – alles dabei!“

Skiwoche in Laterns der Klassen 7a und 7b vom 11.-15. März 2019

Die beiden Klassen 7a und 7b haben vom 11.-15. März 2019 in Begleitung von Frau Hegel, Frau Maier, Frau Thomas, Herrn Baumann und Herrn Neuendorf die Skiwoche in Laterns-Gapfohl in Vorarlberg verbracht. Pünktlich um 8:15 Uhr ging es vom VHG aus mit einem Reisebus los. Richtig viel Gepäck gab es zu verstauen: Ski, Skistöcke, Skischuhe, Helme, Protektoren, Skibrillen, Handschuhe und natürlich weitere Taschen und Rucksäcke.

Die Fahrt verging schnell. Spannend wurde es bei der Ankunft. Inmitten von Schneeregen-Hagel-Schauer mussten wir alle zusammen das Gepäck auf den Berghof Laterns bringen, wo wir die gesamte Woche untergebracht waren. Der Berghof liegt mitten im Skigebiet, direkt an der Piste.

Wir haben vom Bus bis zum Skilift eine Menschenkette gebildet und so alle Gepäcktaschen bis zum Lift durchgereicht. Es ging wie am Fließband. Als wir schließlich alle mithilfe des Sesselliftes sicher oben angekommen waren, folgte die Zimmeraufteilung. Wir bezogen die Zimmer und dachten eigentlich, dass wir sofort zum Skifahren gehen. Aber das Wetter machte uns Dank Sturm einen Strich durch die Rechnung. Also gab es zuerst Mittagessen, um danach gestärkt los zu düsen. Nach einem schönen Nachmittag im weißen Schnee gab es das verdiente Abendessen, um danach Theorie zu büffeln: Pistenregeln standen auf dem Plan. Anschließend haben wir unser neues Wissen in Gruppen in einem Quiz bewiesen. Wichtigste Pistenregel: immer auf die anderen achten und mit Umsicht fahren!

Tag 2: Morgens lachte die Sonne beim Aufstehen. Nach dem Frühstück wurden wir auf der Piste in vier Gruppen nach „Skikönnen“ eingeteilt – von Anfängern bis Rennprofis. Frau Maier begleitete die Rennprofis, Frau Thomas und Herr Neuendorf übernahmen die Gruppe der Fortgeschrittenen, danach folgte Frau Hegel mit den „Slow-Motion-Skifahrern“ (O-Ton Frau Maier) und Herr Baumann brachte den Anfängern das Skifahren bei. Alle hatten Spaß und der Abend endete mit einem Rollenspiel aus Gruppen wie z. B. Politikern, Umweltschützern, Liftbetreibern, Touristen oder Bergbauern, in dem die Entscheidung getroffen werden sollte, ob das Skigebiet Laterns auf Kosten des Waldes erweitert werden soll oder nicht.

Tag 3: Tag 3 ist bekannt dafür, dass beim Skifahren am Nachmittag die meisten Unfälle passieren. Damit wir alle unfallfrei Tag 3 überstehen konnten, haben wir nur morgens auf der Piste trainiert. Am Nachmittag sind wir stattdessen zum Rodeln gegangen. Um die Unfallgefahr nochmals zu verringern, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: während die 7a durch den Wald rodeln durfte und samt Schlitten mit dem Lift wieder nach oben gefahren ist, hörte sich die 7b einen Vortrag über Lawinengefahr an. Anschließend durfte die 7b rodeln und die 7a die Schulbank drücken. Alle kamen unfallfrei durch den bewölkten Nachmittag. Mit einem schönen Spieleabend und anschließender Zimmer-Olympiade endete der Tag.

Tag 4: Bei leichtem Schneefall, gemischt mit Schneeregen, ging es morgens auf die Piste. Herr Baumann hatte extra daran gedacht, ganz kurze Ski – genannt Fattys – für die Anfänger mitzubringen, die aber nicht gebraucht wurden. Damit sie nicht umsonst mitgenommen worden sind, hatte die Gruppe von Frau Maier nachmittags einen Riesenspaß damit: Tricks wie 360-Grad-Drehungen, Rückwärtsfahren und andere Sachen funktionierten mit kurzen Ski viel einfacher. Schon stand der letzte gemeinsame Abend vor der Tür: mit abwechslungsreichem Programm durch die Schülerinnen und Schüler hatten wir einen tollen bunten Abend. Anschließend verkündeten die Lehrerinnen und Lehrer die Auswertung des Quiz, des Rollenspiels und der Zimmerolympiade.

Tag 5: Am letzten Tag durfte die Gruppe 2 von Frau Thomas mit den Fattys üben. Allerdings überraschte uns das totale Wetterchaos. Die Pisten waren nicht mehr zu erkennen, sondern vom Tiefschnee überdeckt. Die Sicht war Dank dichtem Nebel gleich null. Dazu wehte noch ein Schneesturm, der uns mit voller Wucht den Hagel ins Gesicht schmetterte. Trotz Brille, Helm und Sturmhaube tat es höllisch weh. Die Nässe drang durch die Kleidung und die Haare tropften, bis uns die Mittagspause endlich erlöste. Satt und aufgewärmt stellten wir uns wieder zu einer Menschenkette auf, um all unser Gepäck und natürlich auch uns selbst per Lift zum Bus am Parkplatz zu befördern. Zufrieden traten wir die Heimreise an.

Ein großes DANKESCHÖN an Frau Hegel, Frau Maier, Frau Thomas, Herrn Baumann und Herrn Neuendorf für den Muskelkater, das viele neu Erlernte beim Skifahren und die insgesamt tolle Woche!

Mia Widmann, Klasse 7a

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